Sonntag, 13. Dezember 2009
Achilles fatal
2010 sollte eine Art Übergangsjahr werden. Da ich für diesen Sport, mal abgesehen vom Rad fahren, völlig talentfrei bin und große Umfänge für akzeptable Ergebnisse benötige, sollte 2010 keine Hawaii-Quali angestrebt werden. Nachdem ich die Rippenverletzung auskurieren konnte begann ich Mitte Oktober wieder mit etwas Lauftraining. Ein lockeres Stündchen, ganz ohne Pulsuhr und Zeitmessung absolvierte ich 2-3x wöchentlich. Zusätzlich gab es zur Bespaßung Ballsport (Unihoc,Basketball) und Schwimmtraining. Dieses sollte man nie vernachlässigen, sonst wird es umso schwerer im Januar...:)
Ab Dezember begann unsere Trainingsgruppe mit ersten Intervalläufen auf der Bahn. 200m,400m,600m,800m,1000m und das ganze wieder rückwärts...Mein lieber Mann...Alle stellten fest, daß von einer guten Form nicht zu sprechen sei, was Anfang Dezember zum einen logisch und zum anderen auch nicht notwendig ist. Zu meiner Überraschung war ich bereits völlig schmerzfrei, wodurch die Hoffnung auf ein schönes Trainingsjahr geweckt wurde.
Noch ahnte ich nicht im Entferntesten, was mich am 9.12. beim zweiten Intervalltraining auf der Bahn erwarten sollte. Wir trafen uns, machten zusammen ein paar Gags und erwärmten uns ordentlich 30min. Lockeres Einlaufen, Lauf-ABC und Mobilisation gehörten zum Programm. Die ersten 200m verliefen problemlos. Es wurde locker getrabt und der Start für den zweiten Lauf im Programm ertönte. 400m standen an, von denen ich ca. 10 lief. Es gab einen lauten Knall, mein linkes Bein zog es sofort von der Piste. Ich wollte mich gerade über den Depp beschweren, der mir ofensichtlich etwas in die Hacken geworfen hatte. Nachedem ich auf dem Boden aufschlug konnte ich dummerweise niemanden erkennen, der mir etwas in die Beine geworfen haben könnte...hhhmmmm, da wird wohl was kaputt gegangen sein. Aus Erzählungen wußte ich bereits, wie das Reißen einer Achillessehne klingt. Somit war dies der nächste Gedanke. Ein paar Sekunden später stand der erste Betreuer einer anderen Trainingsgruppe bei mir, der mir schonungslos erklärte, daß die Sehne gerissen sei.Ich versucht aufzutreten - unmöglich. Das Bein knickte jedesmal sofort weg, so daß ich da Training abbrach, unter die Dusche hüpfte (im wahrsten Sinne des Wortes) und mich in eine Notaufnahme begab. Der Verdacht bestätigte sich, die Achillessehne hatte es erwischt. Einen Tag später lag ich bereits auf dem OP-Tisch. Die Operation verlief problemlos und zu diesem Zeitpunkt warte ich darauf das Krankenhaus zu verlassen, was morgen hoffentlich der Fall sein wird. Die nächsten ca 3 Monate stehen im Zeichen der Reha. Das Adaptieren einer Sehne benötigt dummerweise Zeit und Geduld wird mir nicht gerade als Charakterstärke zugesprochen. Ich hoffe, daß ich diese Zeit schadlos überstehe und mir das Ding kein zweites Mal um die Ohren fliegt.
Somit werdet ihr in der nächsten Zeit wenig über das Training eines Ironman zu lesen bekommen...eher etwas zum Thema: "Stiftung REHA-Test."
In jedem Fall möchte ich mit meinen Freunden von TNT in Roth an der Staffel teilnehmen und die 180km mal weit unter 5h fahren. Dies sollte kein Problem sein, wenn es nicht wieder Blasen regnet wie 2008 oder ich einen Plattfuß erleide wie 2009. Andere Ziele stehen momentan nicht zur Debatte.

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Ironman Madison 09
Ein gutes halbes Jahr bereitete ich mich auf den großen Tag vor und überquerte den großen Teich hoffnungsvoll. Der Körper schien und in Form zu sein und verhielt sich sogar schmerzfrei.
Zu Beginn dieses Beitrags muß ich erst einmal für Hannes Hawaii Tours eine Lanze brechen. Die Organisation der Reise mit Beginn Flughafen Frankfurt über Chicago bis zum kleinen Airport in Madison war vorzüglich. Der Transfer zum Hotel verlief tadellos. Hinzu kam, dass sich die Unterkunft nur knapp 250m vom späteren Ziel befand, was später für mich noch von großer Bedeutung sein sollte.
Jeden morgen erfolte ein gemütliches Schwimmtraining im Verbund der Hannes-Ironmen. Sowohl bleierne Enten, wie meine Wenigkeit, als auch echte Delphine kristalisierten sich in der Gruppe heraus. Das erste Abfahren der Radstrecke ließ die Augen von genau einem Gruppenmitglied glänzen und brachten diesem ein fettes Grinsen ins Gesicht...die Rede ist natürlich von mir. Das erwartet schwere Profil und teilweise unterirdische Straßenverhältnisse mit riesigen Längsrissen im Asphalt beinhaltete dieser schwere Kurs. Das Lachen verging mir jedoch fix, da nach 2 kurzen Ausfahrten mit zusammen 90km 2 Platten zu Buche standen. Offensichtlich lag dies jedoch nicht unbedingt am Kurs sondern an den Continental Schlauchreifen, bei denen einfach das Ventil weg flog. Eine spätere Reklamation des Materials beim Hersteller war problemlos. Ich bekam 2 neue Schlauchreifen. Gleich vorweg-im Wettkampf hielt das Material.
Eine weitere Klippe bestand im abschließenden Laufkurs, der eine Menge an kleinen Steigungen bereit hielt und einen heftigen, jedoch kurzen Anstieg, der im Verlauf des Ironman 2x zu absolvieren war. Mir war klar, wenn ich die Quali schaffen möchte, muss der Grundstein auf den 180km Rad gelegt werden. Beim abschließenden Lauf muß ich über meine Fähigkeiten hinaus wachsen, dann ist alles möglich.
So nahte der große Tag. Die Amerikaner organisierten einen reibungslosen Wettkampf. Die Vielzahl an Freiwilligen war bereits im Vorfeld atemberaubend.
Pünktlich 7:00 ertönte der Startschuß für die Profis, 10 Minuten später wurde das Feld in den schmalen Schwimmkanal geschickt.
Ich startete meine Suunto T6c, um die im Vorfeld gesetzten Rundenzeiten und meine Herzfrequenz jederzeit überprüfen zu können. Dummerweise nutze ein anderer Teilnehmer meinen Oberkörper, um sich beim Schwimmstart abstoßen zu können. Dies ergab ein kurzes Knacken in dieser Körpergegend. Wie sich später heraus stellte, brach mir hierbei eine Rippe.
Somit war der Wettkampf bevor er begonnen hatte bereits schon gelaufen.
Trotz schwerer Atmung setzte ich das Schwimmen fort, wohl wissend,dass ich eh nicht der schnellste im Wasser bin und im Zweifel nicht zu viel Zeit verlieren werde. Es sollten am Ende 7 Minuten dwerden. Statt nach 1:13 kam ich nach 1:20 aus dem Wasser. Die Schmerzen waren zu diesem Zeitpunkt noch annehmbar. Auf dem Rad sollte die Post abgehen. Ich ahnte zu diesem Zeitpunkt nicht, was mir bevor steht. Die ersten 40km lief es recht ordentlich. Wie erwartet schoss ich an der Konkurenz vorbei. Bereits das erste Aufnehmen eines Riegels bereitete Probleme. Die Schmerzen beim Schlucken waren unerträglich, so daß ich erbrechen mußte. Recht schnell war mir klar, daß ein ernsthaftes Problem besteht und ich meine Zielzeit im Traum nicht erreichen kann. Essen und Trinken ging fast gar nicht. Ab km80 war das Fahren in der Aeroposition unmöglich. Die SChwellung im Inneren des Körpers war wohl voran geschritten, so daß ich den Obergriff nutzen mußte. Die letzen 20km waren die Hölle auf Erden. Noch nie litt ich bei 180km Rad fahren so wie in Madison. Ich hatte das Gefühl,dass mir der Brustkorb zerspringt, phasenweise war mir schwarz vor Augen. Eine Zielzeit gab es zu nicht mehr...es ging um´s Ankommen. So taumelte ich irgendwann vom Rad (später las ich, dass es ca nach 5:20min war und ich trotz allem über 1.000Leute überholt habe) und begann den Marathon. Vom Cut, der das zeitliche Aus bedeuten würde, war ich zumindest weit entfernt. Wenn ich also nicht bewußtlos umfallen würde oder sterben sollte, so ist zumindest das Finish realistisch. Es war für mich weniger ein Marathon als mehr ein gemütliches Joggen. Ab km 5 ging es überraschend gut, jedoch langsam. Im 6er Schnitt joggte ich gemütlich durch die Idylle von Madison, angefeurt vom gigantischen Publikum. Die Leute waren der Hammer. Ich weiß nicht, ob ich ohne dieses Publikum weiter gemacht hätte. Überall standen Menschenhorden. Es sollen über 100.000 gewesen sein. Ganz Madison war auf den Beinen, um die 2.400 Ironmman-Anwärter ins Ziel zu schreien. Diese Stimmung war schier unbeschreiblich. Die Verpflegungsstände nutze ich zur Pause, da in Bewegung keine Nahrungsaufnahme möglich war. Jeweils 1 Gel, 1Becher Isostar, 1Becher Cola & etwas Gebäck nahm ich im Stand, meist an einen Baum gelehnt, zu mir. Zum Ende des Wettkampfes wurde es dann noch einmal echt hart. Der Körper wollte einfach nicht mehr. Die Schmerzen wurden immer größer, die Beine schwerer. An die letzen Kilometer kann ich mich schlicht nicht erinnern auch der Zieleinlauf ist nicht mehr ganz nachvollziehbar.
Somit kann ich lediglich sagen,daß ich stolz bin im Ziel angekommen zu sein auch wenn ich nach 12h 5min weit vom Slot entfernt war

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Mittwoch, 26. August 2009
viel trainiert, wenig geschrieben
In den letzten Wochen lag mien Blog etwas brach...Die Eisenfrauen und -männer unter euch werden den Grund kennen.
Training, Essen und Schalfen bestimmten den Tagesrhythmus. Dummerweise kam auch noch der Job hinzu, wodurch ich keine Muse fand ein paar Zeilen zu verfassen. Dies wird hiermit nachgeholt.
Langsam steigt der Ruhepuls an, denn in knapp 2 Wochen geht der Flieger nach Chicago, um am 13.9. hoffentlich die Früchte der Arbeit zu ernten. Die letzte lange Radwoche liegt nun hinter mir und es beginnt die Zeit der Regeneration. Leider kann ich im Moment nicht die Vorzüge des hohen Kalorienverbrauchs geniessen und muss unglaublich auf die Qualität der Nahrungszufuhr achten, um nicht die mühsam abtrainierten Pfunde in Windeseile wieder auf den Hüften zu spüren.
Zumindest bin ich weitestgehend schmerzfrei, was fast so viel Wert ist wie ein Sechser im Lotto in Italien in der vergangenen Woche. Das einzige, was mir Kofpschmerzen bereitet ist der Transport meines geliebten Boliden. Es ist ja bekannt, dass in den USA alle möglichen Gepäckstücke geöffnet werden, um nach einer Waffe zu suchen. In meinem Radkoffer befindet sich eine...eine echte Zeitfahrwaffe. Ich hoffe, dass die Beamten das gute Stück nicht als solches identifizieren, so dass die angepeilte Radzeit unter 5h, was auf dieser Strecke sehr ambitioniert ist, realisieren zu können.
Den heutigen Tag werde ich nach einer kurzen 2.000m Schwimmeinheit mit ein paar Möhren beenden.

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Montag, 29. Juni 2009
Irontown Ferropolis - Halbdistanz
Lange fieberte ich dem 6.6. entgegen...endlich wieder ein Wettkampf nach einjähriger Abstinenz...gut gerüstet und schmwezfrei machte ich mich also auf den Weg ins benachbarte Ferropolis...Vor atemberaubender Kulisse (vielen haben bestimmt den Beitrag in der "Triathlon" gelesen) und hoch motiviert fiel dann kurz nach neun der Startschuss bei gefühlten winterlichen Temperaturen.
Das Schwimmen verlief erwartungsgemäß, wobei wir alle das Gefühl hatten 100m zu lange im 16 Grad kalten Nass zu sein...Die Radstrecke kam den Fähgikeiten eines knapp 90kg Athleten entgegen...komplett flach und recht windanfällig...
So war es denn auch nicht überrashcend, dass nur die 4 Profis einen schnelleren Radsplit hin legten. In der Spitzengruppe ging es auf den abschliessenden Halbmarathon...gezogen von Adrenalin war ich urplötzlich der Meinung, dass ich nicht nur ein guter Radfahrer bin sondern auch mit hervorragenden Laufqualitäten ausgestatten sein könnte, was ab Kilometer 6 oder 7 von meinen Beinen widerlegt wurde. die eigentlich angestrebte Laufzeit von 1:35h geriet somit in weite Ferne...Nichts war zu spüren vom Laufgenuss oder gar dem Runners High...die Kälte gab den gescholtenen Stampfern in diesem Abschnitt noch den Rest, so dass ich für den Halbmarathon 1:40 benötigte, was natürlich mit einer grossen Portion frust verbunden war.
Im Ziel stand eine zeit von 4h und 38min, was nicht schlecht ist jedoch nicht der eigentlichen Zielvorgabe von 4h 35min entsprach...
Eines konnte ich jedoch lernen: es gibt auf der Laufstrecke definitiv bessere Athleten als mich... :)

Ich hoffe, dass diese im grossen und ganzen gelungene Veranstaltung im nächsten Jahr das Wetter bekommt, das sie verdient hat...Sonne satt.

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Donnerstag, 28. Mai 2009
das Training mit meinem Trainingspartner Torsten
Ein- bis zweimal pro Woche trainiere ich nicht allein & schwimme, fahre oder laufe stupide vor mich hin.
Mit meinem Trainingspartner Torsten ist der Spass beim Training natürlich vieeelll grösser und vor allem beim Laufen zeigt der alte Mann mir die Grenzen...auf der Bahn kommt dann durchaus auch mal das Mittagessen erneut zum Vorschein...1000m Intervalle sind offensichtlich nicht unbedingt meine Stärke...
Auch das sonntägliche Koppeltraining birgt einiges an Reizen. So sind, wie bereits angedeutet unsere Stärken der Teildisziplinen unterschiedlich ausgeprägt...Torsten ist ein verdammt guter Läufer (zumindest für meine Verhältnisse) meine Wenigkeit wird nicht zu Unrecht als "Tretschwein" auf dem Rad bezeichnet. Es dürfte also jedem klar sein was passiert, wenn ich den guten stolzen Torsten auf der Radausfahrt am Berg einfach stehen lasse oder meine Geschwindigkeit bei Gegenwind auf einer Flachstrecke auf jenseits der 40km/h beschleunige...Diese Schmach lässt der alte Mann natürlich nicht auf sich sitzen und lässt mich beim anschliessenden Lauf ordentlich hächeln...
Das sind die Einheiten, die wirklich hart machen...allerdings sollten man mindestens einen Ruhetag danach einplanen...

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endlich geht es los...
...am nächsten Wochenende startet nun endlich mein erster Triathlon in diesem Jahr. Es wird eine Mitteldistanz (1,9/90/21,1). Voller Vorfreude und mit Schaum vorm Mund gehe ich in die letzte Woche, die als Regenerationswoche nach harten Einheiten fungieren wird. Ob die letzten 5 Monate sinnvoll trainiert wurden oder ob ich die Zeit besser mit dem Verzehr von leckerer Stolle hätte verbringen sollen, das wird sich in 8 Tagen zeigen...
Zumindest hätte das Stolle-Essen mehr Spass gemacht als das Intervalltraining auf der Bahn mit meinem Kumpel Torsten.
Als Zielzeit nehm ich mir eine 4h 35min vor. Was am Ende raus gekommen ist, wird in einer guten Woche im Blog geschrieben stehen...

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Mittwoch, 29. April 2009
April - der Monat der Sonne und langen Radeinheiten
Der Monat April war durch überraschend viel Sonne geprägt. Somit wurde der Hintern auf dem Sattel bei extrem langen Radeinheiten ordentlich platt und wund gesessen. Wöchentlich gibt´s eine Einheit jenseits der 200km, was den Spasspegel beim Training nun ordentlich erhöht & die triathlonspezifischen Bräunungsstreifen hervor ruft.
Am letzen Wochenende sollte ersmtals der Kyffhäuser in die Tour integriert werden. Leider fuhr ich diese Strecke in diesem Jahr noch nicht, so dass die Streckenkenntnis zu wünschen übrig liess und ich einen falschen Abzweig genommen habe...Dies brachte,wenn man es positiv sieht, zumindest ein paar Trainingskilometer. Am Ende des Tages standen 248km auf dem Radcomputer, was im Leben nicht so geplant war...Es kann sich sicher jeder vorstellen, dass ich nach dieser Einheit echt verdammt gut schlafen konnte.
Am nächsten Tag stand dann ein Koppeltraining an. Und selbst dieses überstand mein alter Körper ohne Probleme, wobei die 110km auf dem Rad im letzten Drittel recht schmerzhaft im Stizbereich waren...Der abschließende Lauf von 27,5km war dann zumindest für den Dammbereich eine ehcte Wohltat...Jeder Radfahrer weiss, wovon ich spreche...

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Trainingslager Teneriffa
Auf den schönen Kanareninsel verbrachten wir die ersten 2 März-Wochen, um uns einerseits den Teide hoch zu quälen und andererseits uns vom überflüssigen Winterspeck zu befreien. Kurz vorweg: beides gelang recht ordentlich.
Sonnige 20 bis 25 Grad trieben die Trainingsmotivation in utopische Höhe, so dass am Ende über 60 Stunden Trainingszeit nach 2 Wochen im Trainingstagebuch festgehalten werden konnten. In Zahlen waren dies 1300km auf dem Rad und 120 zu Fuss...Leider war im Reisegepäck kein Platz mehr für den Neo, weshalb das Schwimmtraining etwas vernachlässigt wurde...Aber hierfür bin ich ja hinlänglich bekannt & gelobe Besserung...:)

Überrascht wurden wir am ersten Tag & dem ersten Aufstieg auf den Vulkanhügel. Der Tag begann bei sonnigen 20 Grad am Fuss des Berges im Hotel. Natürlich kleideten wir uns dem Wetter entsprechend. Gott sei Dank wurden Arm- und Beinlinge ins Trikot gesteckt, was wir bei der Abfahrt nicht bereuten. Nach harten 2,5h Aufstieg sanken die Temperaturen urplötzlich auf knackige 6 Grad, was eine komplette Abfahrt in kurzen Ärmeln unmöglcih erscheinen liess..Selbst mit Arm- und Beinlingen konnten wir uns das bibbern nur schwer verkneifen. Zum Glück war dieser erste Tag die einzige Überraschung, die der Wettergott für uns bereit hielt.Von nun an hiess es nur den frisch rasierten Kopf vorm Sonnenbrand zu bewahren... :)
Jenseits der 30 ist die Information, dass diese 14 Tage nahezu schmerzfrei überstanden wurden essentiell. Hiermit geliefert.

Etwas kritisch war die Abreise. Da mein Trainingspartner in Klagenfurt wohnt und ich die Heimreise nach Leipzig allein antreten musste, hätte ich fast den Flieger verpasst. Nach der Radabgabe genehmigte ich mir ein letztes Sonnenbad, was im Tiefschlaf endete & mich kurz vor Abflug erwachen liess...Fix konnte ich mich in der Sicherheitskontrolle an einer Menge von Urlaubern vorbei schieben (bin ja jetzt schlank:)), so dass ich gerade noch mit einem Extrabus zum Rollfeld gefahren werden konnte.

Abschliessend kann man sagen, dass unser Trainingslager ein voller Erfolg war, da wir einerseits gut & viel trainiert haben und auf der anderen Seite unglaublich viel Spass hatten.

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Freitag, 20. Februar 2009
Febraur 2009
Alles beim Alten, könnte man sagen, wenn man einen Blick auf´s Thermometer wirft. Zum Monatsende hin hält der Winter mal wieder Einzug, was sich ordentlich auf´s Gemüt niederschlägt.

Der Versuch wenigstens 1x pro Woche den Sattel des Rennrades zu erklimmen ging schief....bislang saß ich genau 2x im freien für jeweils 80km auf dem geliebten Drahtesel...

Sonst wirklich:"alles beim Alten"...1x MTB, 1x Kopeltraining in Verbindung mit dem Bergrad. Allerdings scheint sich die Qual auf dem Spinningrad mit langen Kraftintervallen am Berg tatsächlich auszuzahlen...die Trainingsgruppe staunt derzeit nicht schlecht, wenn sich alle diverse Berge hoch quälen...dies fällt mir übnerraschend leicht. Offensichtlich stellt diese Art von Training eine sehr gute Winteralternative dar. EMPFEHLENSWERT

Am Monatsende ist nun eine Belohnung geplant...für 2 Wochen geht´s ins sonnige Spanien nach Teneriffa...dort werden die letzten Gramm verbrannt, die sich momentan noch um die Hüften schlingeln... :)

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Dienstag, 13. Januar 2009
Der Start ins Jahr 2009...
...ist bislang gut geglückt. Nach einer dem Ziel angemessenen Silvesterparty geht´s nun seit dem 1.1. wieder ans schwimmen,radeln & laufen.
besonders ersteres im kalten Nass, sonst immer etwas stiefmütterlich meinerseits behandelt, ist urplötzlich von Spass und Trainingserfolg geprägt. Freiwillig streife ich mir 3-4x pro Woche die Badehose und die WiroFrame zum "Kacheln zählen" über.

Dank der arktischen Kälte im sonst sonnigen Halle war ans Radeln im Freien in den letzten Wochen nicht zu denken...das ging sicher nicht nur mir so...also ab in die Spinning-Hölle....

Mehr Zeit blieb somit für das Training "per Pedes"...momentan 60-70km trabt der selbst ernannte "Ackergaul" durch Wälder und über Felder rund ums idyllische Halle. Mit nem 5er Schnitt auf bis zu 30km und nem 135er Puls bin ich überraschend gut dabei...GA1 ist angesagt, daher gibt´s 2 lange und einen kurzen Lauf pro Woche...somit sollten bis zum Trainingslager Ende Februar die Grundlagen gelegt sein...

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Donnerstag, 6. November 2008
Ridley Dean - 2009 meine neue Waffe auf dem Asphalt
allem unmut zum trotz wird es im nächsten jahr ein neues rad geben. auf der eurobike hab ich mich ins ridley dean "verliebt."
auf der messe wurden unzählige räder von zig fabrikanten ausgestellt. selbst ich als halbwegs versiert kannte dabei eine menge an ausstellern nichtmal vom namen.
doch dieses rad beeindruckte mich unter dieser materialflut auf anhieb. neben der brachialen optik wurden viele kleinigkeiten bei der konzeption beachtet, die das rad wohl zum "fastest bike in the world" machen, wie ridley das geschoss nennt.
neben bremsen, welche hinter der gabel angebracht wurden sind so genannnte luftschlitze in gabel und hinterbau verbaut, so dass die verwirbelung zwischen den speichen deutlich verringert wird. sogar der lack ist aerodynamisch...

die kiste ist einfach schwer zu beschreiben...wer mal sabbern will guckt hier:
http://www.tcc-sport.com/wisl_s-cms/1000000/Top_Angebote/5460/Ridley_Dean_Triathlonrad___Zeitfahrrad_Modell_2009.html

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Die Achillessehne schmerzt mal wieder
nachdem nun die komplette wettkampfsaison ins wasser gefallen ist, versuche ich´s beim nächsten doc.
die linke achillessehne schmerzt nun dauerhaft. von mitte juni bis jetzt war an training nicht zu denken, maximal sporadischer sport. der schemrz ist mit der gleichen intensität zu spüren wie noch im juni-kein sport ist also auch nicht besser.

der fuss sieht inzwischen auch ganz witzig aus. direkt überdem fesenbein ragt eine art überbein empor.lt dem jetzt behandelnden doc ist dies aber nicht der grund für die anhaltenden schmerzen.

was hab ich in den letzten 1,5 jahren alles versucht?
-propriozeptives training
-dehnung
-ultraschall
-manuelle therapie
-stosswellentherapie
-nadelroller mit öl

resultat: immer das gleiche,keine besserung

jetzt gibt´s ein mrt. mal sehen,was da so raus kommt.
falls jmd gast dieses blogs ist und noch ein paar ideen hat,so darf er gern seinen senf dazu geben...

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Montag, 19. Mai 2008
mal wieder ein paar zeilen...
...nachdem die letzten wochen doch eher der praxis galten raff ich mich heut auf ein einige worte zu den ereignissen der letzten wochen nieder zu schreiben.

die trainingsumfänge konnten auf 20-23h/woche gesteigert werden. erstmals seit jahren entpuppte sich (bislang) kein körperteil als schwachstelle und ging kaputt. die zweite erfreuliche nachricht ist der ordentliche trainingsfortschritt,den ich erzielen konnte & der mich mit etwas stolz erfüllt.

in halle war das wetter alles andere als radtauglich zu saisonbeginn-kann also nur besser werden. aber das werden die meisten von euch wohl auch verspürt haben in im ersten quartal des jahres.

momentan absolviere ich 350-450km auf dem rad. das macht natürlich am meisten spass. zu meiner schande muss ich jedoch gestehen,dass ich das schwimmen (wie eigentlich immer) sehr vernachlässige...die konsequnez werd ich dann (wie auch in jedem jahr) bei der auftaktdisziplin bekommen, wenn ich nach 1:10 oder 1:15 aus dem wasser taumeln darf.

voll motiviert geht´s auf jeden fall in die nächsten 2 wochen, wobei ich es in der letzten maiwoche etwas ruhier angehen lasse-der superkompensation zu liebe...

so,muss jetzt schluss machen, es stehen noch 22km laufen an...

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Freitag, 21. März 2008
einen unsanften abstieg vom rad
gab es am heutigen karfreitag. 100km radeln waren angesagt. das wetter schien jedoch nicht sonderlich beständig zu werden. glücklich, dass es maximal nieselte fuhr ich eine eigentich nicht gefürchtete abfahrt nahe alsleben hinunter...natürlich wusste ich,dass der wind recht unberechenbar wehte. dies konnte ich auf den ersten 30km schon spüren,da blies er meist von vorn...
einige fiese böhen trieben mein rad in den gegenverkehr. die 60er & 90er laufräder von HED machten es mir nicht möglich mein rad auch nur halbwegs in der spur zu halten, so dass ich den gegenverkehr abdriftete&letztendlich die fahrt an einem strassenböller gestoppt wurde. zum glück erlitt mein rad keinen schaden, da der aufprall durch meinen brustkorb verursacht wurde.
jedoch musste ich fest stellen, dass eine rippe deutlich felxibler ist als ein die fahrbahnbegrenzung.
der gang in die notaufnahme erwies sich dann durchaus als sinnvoll. eine rippe hatte es erwischt, was das training in den nächsten tagen sicherlich etwas erschweren wird. ich hoffe, dass die geplanten 30km laufen morgen zumindest im schmerztoleranten bereich ertragen werden können.

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Der letzte Monat
war ein recht ordentlicher. mal abgesehn vom wetter (war ja manchmal echt mies) verief die vorbereitung nach plan.
zu überraschung ist jeglicher achillessehnenschmerz seit einer woche weg. ich konnte auf nem kurzen 10er sogar schon racer tragen. das witzige daran ist, dass die schmerzen über nacht vorbei waren...so plötzlich wie der mist im april 2007 begann so schnell war er dann auch weg, obwohl ich nichts verändert hab.
auf dem rad läuft´s echt schon recht rund. fühl mich wohl auf dem sattel und wenn der wind nicht ganz so stark bläst, dann gibts auf 120km auch schon nen 31er schnitt.
gelaufen wird dann 70km pro woche, 1x koppeltraining.
die energiespeicher des winters (im volksmund auch fettploster genannt) verschwinden langsam, so dass auch ein blick in den spiegel durchaus schon sinn macht... :)

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